Case Study - Piesslinger
Referenzprofil:
| Branche: |
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Oberflächenveredelung |
| Mitarbeiter: |
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400 |
| cronetwork Module: |
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feinplanung, betriebsdaten, maschinendaten,
personalzeit bewertung, produktionsinfo |
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Piesslinger: Optimale Maschinenauslastung
Seit Juni 2003 setzt Piesslinger auf die Lösung der Industrie Informatik zur
Optimierung der Produktionsabläufe, die an das bestehende ERP System I/OPEN von
Data Systems Austria angebunden wurde.
Mit der vom Linzer Softwarehaus Industrie Informatik implementierten Lösung
cronetwork feinplanung werden täglich etwa 3800 Arbeitsgänge geplant, sodass
eine optimale Auslastung der Maschinen unter Berücksichtigung von
Rüstoptimierungen erzielt wird. Vor der Einführung von cronetwork wurde die
Reihenfolge der Arbeitsgänge je Arbeitsplatz in Excel geplant. In cronetwork
feinplanung wird auch die Werkzeugverfügbarkeit bei der Planung berücksichtigt.
Dies ermöglicht dem Meister Arbeitsgänge mit offenen Werkzeugbereitstellungen
zu selektieren, die Werkzeuge vorzubereiten und den Arbeitsgang anschließend
für die Produktion freizugeben.
Ziele der Einführung von cronetwork betriebsdaten und maschinendaten waren
es, Transparenz in die Produktion zu bringen und saubere Daten für die
Nachkalkulation zu erhalten. Mit cronetwork wurde bei Piesslinger die händische
Erfassung von Produktionsrückmeldungen auf Papier und die anschließende
Nacherfassung im ERP-System I/OPEN, ersetzt.
Besondere Anforderungen wurden im Bereich der Elox-Fertigung an die Lösung des
Linzer Softwarehauses gestellt. In den Elox-Anlagen werden tausende
Quadratmeter an Produktoberflächen veredelt. Um eine Rückverfolgung der
einzelnen Arbeitsgänge zu gewährleisten, wird jedes Gebinde etikettiert und
mittels Barcode erfasst. Mit cronetwork maschinendaten werden Prozessdaten wie
Strom, Spannung, Temperatur und Zeit beim Eloxieren automatisch im System
erfasst. Da das Eloxieren ein sehr kostenintensiver Prozess ist, war es für
Piesslinger wesentlich, die Ist-Kosten zu den einzelnen Aufträgen zuordnen zu
können.
Eine weitere Besonderheit stellt bei Piesslinger der Belegdruck dar. Bei jedem
Arbeitsschritt wird über cronetwork eine Fertigungslaufkarte gedruckt, die
unter anderem folgende Informationen enthält: Infos zum Artikel, Start- und
Liefertermin, Vorgängerarbeitsgang, Hauptarbeitsgang und
Nachfolgerarbeitsgang.
Die Verbindung zwischen den cronetwork Modulen betriebsdaten und
personalzeit bewertung ermöglicht eine gemeinsame Bewertung von Auftrags- und
Personalmeldungen. Diese Integration ermöglicht weiters die Aufteilung der
Personalzeit auf einzelne Arbeitsgänge, wenn ein Mitarbeiter verschiedene
Arbeitsgänge auf verschiedenen Arbeitsplätzen gleich¬zeitig bearbeitet.
Mit cronetwork produktionsinfo erstellt Piesslinger individuelle
Auswertungen und Analysen z.B. über Stillstandszeiten der Maschinen, um die
Nutzungsgrade der Maschinen weiter optimieren zu können.
Der Nutzen der Betriebsdatenerfassung stellt sich klar sowohl bei
Nachkalkulationen, als auch bei Planungen und Optimierungen einzelner Prozesse
bis hin zu komplexen Abläufen dar. Auswertungen hinsichtlich verschiedenster
Produktivitätskennzahlen, Planungslisten und Qualitätsauswertungen
komplettieren die sich klar abzeichnende positive Bilanz der BDE-Einführung,
erklärt Ernst Weigl, Assistent der Spartenleitung Metallwaren bei
Piesslinger.
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