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Industrie 4.0 aus Sicht von Industrie Informatik

Egal wie man zum allgegenwärtigen Begriff "Industrie 4.0" steht, eines ist klar: Die Produktion ist im Wandel. Der Druck in Richtung Effizienz, Flexibilität und Kundenindividualisierung sorgt dafür, dass moderne Informationstechnologien mit industriellen Prozessen zusammenwachsen müssen, um zu einer gesteigerten Gesamtproduktivität führen zu können.

In der Umsetzungsempfehlung des Arbeitskreises Industrie 4.0, der vom deutschen Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird, wird als Ziel die „Smart Factory“ definiert, die gekennzeichnet ist durch:

  • flexible, autonome Produktionseinheiten, die kommunizieren können. Diese werden als CPPS bezeichnet (Cyber-Physical-Production-Systems), als Ausprägung der CPS (Cyber-Physical-Systems) für die Produktion,
  • eindeutig identifizierbare Produkte, für die der aktuelle Zustand sowie die Historie bekannt sind,
  • MES als Kommunikationsdrehscheibe, Produkt­datenspeicher und Informationszentrale für qualifizierte Eingriffe durch Menschen,
  • Datenbereitstellung für die Wertschöpfungskette über Web-Services.

Geschäftsführer Eckhard Winter über die Haupttreiber und die Normierung der Kommunikation:

  

Eckhard Winter, Geschäftsführer Industrie Informatik zum Thema Industrie 4.0

„Industrie Informatik wird der bisherigen Strategie folgen und in enger Abstimmung mit den Kunden jene Abläufe entwicklen, die in der konkreten Anwendung beim Kunden einen Mehrwert bringen."
DI (FH) Eckhard Winter, Geschäftsführung

„Industrie 4.0 ist keine Revolution, sondern ein evolutionärer Prozess. Haupttreiber in Richtung sich selbst abstimmender Produktionsprozesse stellen kleine Losgrößen dar (Stichwort „maßgeschneidertes Produkt“). Ein entscheidender Punkt im Schritt zur vierten industriellen Revolution wird die Normierung der Kommunikation mit Maschinen sein (M2M = Machine-to-Machine). Wir unterstützen daher verschiedene Maßnahmen, die in Verbänden vorangetrieben werden, um mit Maschinenherstellern zu leistungsfähigen Standards zu kommen. Dies ist noch ein weiter Weg; wir setzen aber natürlich heute schon auf die gegenwärtig verfügbaren Standards wie OPC und Web-Services. Intelligente MES-Architekturen, die dem erhöhten Integrationsbedarf gerecht werden, am Frontend individualisieren, aber gleichzeitig nach innen Standards und Kontinuität garantieren, werden zukünftig das Rennen machen.“

 

cronetwork Funktionen für Industrie 4.0

 
  • Die Maschinendatenerfassung ist das Kernstück der Kommunikationsanforderungen von Industrie 4.0. Unsere ADAM-Module können als CPS agieren.
  • Vernetzung von Maschinen - Schlagwort M2M-Kommunikation – bringt neue Möglichkeiten der Prozessgestaltung (zB Prozessdatenmanagement in der Stahlverarbeitung).
  • Aussagekräftige Daten zu Kapazität und Planung sind die Basis der Informationszentrale.
  • Maschinendatenerfassung in Kombination mit dem Arbeitsplatz-Monitor bringt eine Echtzeitübersicht für qualifizierte Eingriffe der Mitarbeiter.
  • Produktdaten entstehen durch Verknüpfung von Daten aus der AV mit Ereignissen der realen Welt (zB Fertigungsdaten).
  • Mit der Datenbereitstellung im Produktionsinfo Datenobjekt ist cronetwork die Datendrehscheibe zu über- und untergeordneten Prozessen (in Realisierung).


Peter Obermair über die Voraussetzungen, damit Prozesskosten gesenkt werden können:

  

Peter Obermair, Leiter Vertrieb, zum Thema Industrie 4.0

„Mit 4.0 kommt auf die Wirtschaft und die Menschen eine vernetzte Welt zu, die für das Individiuum immer schwerer zu fassen sein wird - Bildung, und Weltoffenheit werden die Schlüssel sein, um damit umzugehen."
Peter Obermair, Leiter Vertrieb

„Jede Firma, die Industrie 4.0 forcieren will, wird sich in Zukunft ständig verändern müssen, um mit den Entwicklungen
Schritt zu halten und letztlich davon zu profitieren. Es ist jetzt an der Zeit, der Gesamtorganisation auf die Finger zu sehen. Da geht es natürlich sehr stark darum, Abläufe zu verändern und auch schmerzvolle Entscheidungen zu treffen. Bei heutigen Produktionsdurchläufen sind nach wie vor 90 % der Durchlaufzeiten „Liegezeiten“ oder ähnliches – mit solchen Fakten steigt man natürlich der Organisation, und insbesondere den betroffenen Personen, auf die Füße. Wenn die Wertschöpfung in den nächsten Jahren in Europa nicht drastisch sinken soll, sollten sich alle, die daran Interesse haben, auch aktiv beteiligen.“

 

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