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Nachgefragt! Industrie 4.0

Die Fertigungsumgebung von heute ist gekennzeichnet von hochautomatisierten, verketteten Anlagen. Manufacturing Execution Systeme haben sich als fertigungssteuernde und -optimierende Instanzen etabliert.

Gemeinsam mit Bernhard Falkner, Geschäftsführer und Thomas Krainz, Gründungsmitglied und Geschäftsleiter bei Industrie Informatik, werfen wir einen Blick auf die aktuelle Marktentwicklung und was wir uns in Zukunft in Sachen digitaler Fabrik erwarten dürfen!

Bernhard Falkner und Thomas Krainz, Industrie Informatik GmbH

 

 

Herr Falkner, MES-Lösungen spielen im Kontext von Industrie 4.0 eine wichtige Rolle. Wie sieht die Marktdurchdringung Ihrer Meinung nach inzwischen bei Industrieunternehmen aus?

Bernhard Falkner: Industrie 4.0 hat der software­gestützten Fertigungsoptimierung natürlich einen zusätzlichen Drive gegeben. Wir spüren eine starke Marktresonanz und stehen mit mehr Interessenten denn je in engem Kontakt. Und auch bei bestehenden Kunden arbeiten wir laufend am Ausbau der cronetwork-Funktionalitäten. Nichtsdestotrotz sehen wir bei vielen Unternehmen noch Nachholbedarf was die Digitalisierung der Fertigungsumgebung betrifft. Natürlich stehen wir auch in diesem Fall wie gewohnt mit Rat und Tat zur Seite.

Welche Faktoren erschweren Ihrer Meinung nach die Einführung eines MES in mittelständischen Betrieben? Was muss ein Unternehmen hier besonders beachten?

Bernhard Falkner: Immer wieder treten Unternehmen an uns heran, ohne sich vorab mit den eigenen Prozessen und den damit verbundenen Optimierungspotenzialen auseinandergesetzt zu haben. Erst wenn wir die groben Ziele unserer Kunden identifiziert haben, können wir die richtigen Maßnahmen setzen und für den nötigen „Effizienzboost“ sorgen.
Einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren ist zudem eine umfangreiche Aufklärungs- und Informationspolitik in Richtung aller betroffenen Mitarbeiter. Selbst die leistungsstärkste Software kann nur funktionieren, wenn die User es auch zulassen.

Der Trend geht heute eindeutig zu zentralen „Fertigungs-Plattformen“, in die sich beispielsweise auch IoT-Anwendungen implementieren lassen. Wie geht Industrie Informatik mit diesem Ansatz um?

Bernhard Falkner: Weitreichende Integration ist einer der wesentlichen Erfolgsfaktoren für jedes Digitalisierungsprojekt. Wir verstehen cronetwork MES als Datendrehscheibe und zentralen Informationsknoten in der Fertigungsumgebung. Das bedeutet, dass wir nicht nur Informationen aus benachbarten Systemen beziehen, sondern auch offen mit unseren Daten umgehen und diese gerne in der bestehenden Systemlandschaft bereitstellen.

Herr Krainz, was können sich die User von cronetwork MES im Kontext von Industrie 4.0 erwarten?

Thomas Krainz: Wir befinden uns mit unserer Software auf einem praktikablen Lösungsweg, der die theoretischen Ansätze von Industrie 4.0 mit den Erwartungshaltungen der Kunden und den technologischen Möglichkeiten vereint. Es ist Zeit für Lösungen und die nächsten Schritte in Richtung zukunftsfähiger Fertigung: Transparenz, Integration und Echtzeit – diese Disziplinen müssen unter einen Hut gebracht werden. Nur auf dieser Basis kann man heute vertretungswürdige Entscheidungen in Sekundenbruchteilen treffen. Die Konnektivität von der stammdatenführenden Software bis hin zum realen Produkt ist ein Evolutionsschritt, den wir mit cronetwork MES bereits gegangen sind.


Welche innovative Lösungsansätze zur Umsetzung der digitalen Fabrik und zur Kontrolle hinsichtlich Materialfluss, Anlagensteuerung und Intralogistik bieten Sie?

Thomas Krainz: Der Shopfloor von heute ist gekennzeichnet von hochautomatisierten, verketteten Anlagen. Hinzu kommen kostenintensive Materialien und der alles entscheidende Faktor Mensch. Um hier den Überblick zu behalten und in kürzester Zeit die richtigen Entscheidungen zu treffen und Maßnahmen zu setzen, braucht es digitale Transparenz in Echtzeit. Genau dabei unterstützen wir unsere User! Durch den erweiterten Funktionsumfang von cronetwork MES wird auch die automatisierte Maschineninteraktion auf ein neues Level gehoben. Informationen werden hochfrequent zwischen den Anlagen ausgetauscht und beeinflussen somit die weiteren Produktionsprozesse in Echtzeit. Industrie 4.0 ist hier am Shopfloor angekommen.

Industrie Informatik Info

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