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OPC-UA Server in cronetwork forciert offene Kommunikation

Daten für Alle!

Wichtige Grundlage für die erfolgreiche Einführung von Industrie 4.0 und zugleich zentrale Herausforderung ist der herstellerunabhängige Austausch von Daten durch  einheitliche Schnittstellen in der Produktion. Thomas Krainz beleuchtet in diesem Zuge die Entscheidung für den OPC-UA Server und was man sich als User davon erwarten darf. Er ist als Mitglied der Geschäftsleitung verantwortlich für den Bereich Strategisches Produktmanagement. Als Mitgründer der Industrie Informatik GmbH ist er seit der ersten Stunde für die Weiterentwicklung und innovative Ausrichtung von cronetwork MES bedacht. 

Stefan Debelt, Industrie Informatik GmbH Industrie Informatik GmbH

Sämtliche Informationen und Daten aus cronetwork können jetzt event- und kontextbezogen an die verschiedensten Empfänger, entlang der gesamten Wertschöpfungskette,
weitergegeben werden.

Herr Krainz, was war die ursprüngliche Motivation, die zur Entwicklung des OPC-UA Servers für cronetwork MES geführt hat?

Thomas Krainz: Einerseits ist Standardisierung eine der ganz großen Herausforderungen für Fertigungsunternehmen bei der Umsetzung von Industrie-4.0-Maßnahmen. Während sich in höher angesiedelten IT- und Fertigungsebenen mittlerweile Standards etabliert haben, sind unsere Produktionshallen nach wie vor durchzogen von Insellösungen und Individualentwicklungen. Die Einhaltung von Kommunikationsstandards würde die Digitalisierung der Fertigungsprozesse weiter vorantreiben und die Interaktion zwischen den Systemen natürlich enorm vereinfachen.

Zudem war es unser Ziel, die einseitige Maschinen­kommunikation aufzulösen und mit einer bi­direktionalen Lösung weitere Möglichkeiten hinsichtlich einer digitalen Fabrik zu schaffen.

Die OPC-Technologie an sich ist ja nichts Neues für Industrie Informatik. Was waren die bisherigen Einsatzgebiete?

Thomas Krainz: Das stimmt! Wir sind überzeugt von einer offenen Kommunikation und den Integrationsmöglichkeiten, die Standardkommunikation bietet. Die bekannte OPC-DA Spezifikation war bereits vor mehr als 10 Jahren Bestandteil des cronetwork-MDE-Servers. Später erweiterten wir unser Angebot um einen OPC-UA Client, der bis heute sehr zuverlässige Dienste in der Erfassung von Fertigungs- und Maschinendaten leistet, dessen Grenzen allerdings auch in genau diesem Bereich liegen. So war bisher nur der einseitige Datentransfer von der Maschine in die IT möglich. Zudem wollten wir eine neue Lösung schaffen, die über Fertigungsdaten hinaus das gesamte breite Spektrum an Daten und Informationen verarbeiten kann.

Welche Neuheiten und Änderungen bringt der OPC-UA Server nun mit sich?

Thomas Krainz: Der OPC-UA Server, der übrigens seit dem aktuellen Release 19 allen cronetwork Usern zur Verfügung steht, eröffnet unseren Kunden völlig neue Möglichkeiten – und das nicht nur in der Maschinenkommunikation. Sämtliche Informationen und Daten aus cronetwork können jetzt event- und kontextbezogen an die verschiedensten Empfänger entlang der gesamten Wertschöpfungskette weitergegeben werden. Mittels bewährter Basistechnologien in cronetwork erfolgt diese Datenbereitstellung frei konfigurierbar und ohne Programmieraufwand. Mit nur wenigen Klicks kann der Anwender seine Informationen am OPC-UA Server zur weiteren Nutzung und Verarbeitung bereitstellen. All dies geschieht unter Einhaltung des OPC-Kommunikationsstandards!

Was sind typische Einsatzszenarien des Servers? OPC-UA Server für offene Kommunikation

Thomas Krainz: Ein möglicher Anwendungsfall ergibt sich durch die breite Datenbasis und die bidirektionale Kommunikationsmöglichkeit: Prozessdaten aus einem Arbeitsgang werden erfasst, mit weiteren Informationen vermengt, neu aufbereitet und der Maschine des nächsten Arbeitsganges mittels OPC-UA Server zur Verfügung gestellt. Die dort nötigen Maschineneinstellungen orientieren sich an den zuvor erfassten Daten. Somit können gegebenenfalls leichte Abweichungen korrigiert werden. Die Produktionsqualität wird auf ein neues Level gehoben.

Man könnte noch viele weitere, ähnliche Einsatzszenarien beschreiben. Um es aber auf den Punkt zu bringen: der OPC-UA Server ermöglicht uns die Weitergabe ALLER MES-Daten an die verschiedensten Empfänger, sowohl intern als auch an Dritte! Die Datendrehscheibe MES wird damit zur gelebten Realität in der Fertigung!

 

Industrie Informatik Info

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