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Digitale Fertigungsprozesse sind der Schlüssel

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Industriebetriebe in Europa sind im Allgemeinen gefordert, ihre Alleinstellungsmerkmale auszubauen und eine Steigerung der Effizienz im Produktionsbereich sicherzustellen. Der Schlüssel dafür ist die umfassende Digitalisierung und Visualisierung der Fertigungsprozesse.

 

Herr Steinbrenner, als MES-Anbieter kennen Sie die Fertigungsindustrie bestens. Wie schätzen Sie die aktuelle Marktsituation ein, bzw. wo ergeben sich Chancen für Unternehmen wie das Ihre?

Industriebetriebe in Europa sind im Allgemeinen gefordert, durch Innovationen ihre Alleinstellungsmerkmale auszubauen und eine Steigerung der Effizienz im Produktionsbereich sicherzustellen. Der Schlüssel dafür ist heute die umfassende Digitalisierung und Visualisierung der Fertigungsprozesse. Auch die weitere Vernetzung und standardisierte Kommunikation entlang der gesamten Wertschöpfungskette ist ein wesentlicher Faktor. Daraus ergeben sich natürlich Chancen für uns. Wir positionieren uns in diesem Zusammenhang nicht nur als Berater und Wegbegleiter, sondern vielmehr als Enabler auf dem Weg in die industrielle, digitale Zukunft.

 

Sie sprechen von digitalen Fertigungsprozessen. Was kann man sich darunter vorstellen?

Nun ja, im Kern geht es darum, dass Unternehmen ihre physischen und oftmals noch manuellen Fertigungsprozesse digital visualisieren und dort automatisieren wo es Sinn macht. Das soll aber nicht heißen, dass ein vormals schlechter Prozess auf einmal besser wird, nur, weil man ihn digitalisiert. Nein, er wird unter Umständen lediglich zu einem schlechten, digitalen Prozess.

Um das zu vermeiden, braucht es klare Optimierungsziele und durchdachte Realisierungskonzepte. Mit einer Software wie cronetwork MES kann man im Anschluss Potenziale aufdecken und auf ‚chirurgische‘ Art und Weise an den Stellschrauben drehen. Wichtig in diesem Zusammenhang ist eine umfangreiche Erfassung von Daten aller Art, deren Aufbereitung zu validen Informationen und deren Bereitstellung dort, wo sie benötigt werden – und zwar in der richtigen Granularität. Das schafft Transparenz und setzt eine Optimierungsspirale in Gang, von der das ganze Unternehmen profitieren kann.

 

Wie unterstützen Sie als MES-Anbieter diese Entwicklung?

An erster Stelle steht für uns das ganzheitliche Verständnis der Geschäftsmodelle unserer Kunden, sowie die Einbindung des Faktors Mensch im Produktionsprozess. Unterstützt von unserer starken MES-Suite cronetwork, haben wir uns mehr und mehr zu einer zentralen Daten- und Informationsdrehscheibe für alle fertigungsnahen Prozesse beim Kunden entwickelt. Echte Digitalisierungsmaßnahmen können aber nur dann greifen, wenn die „Inseln“ innerhalb eines Unternehmens zusammenwachsen und sie Daten und Informationen bereitstellen und voneinander annehmen. Diesem Weg folgen wir seit vielen Jahren.

 

Seit Anfang dieses Jahres sind sie Mitglied der Geschäftsführung bei Industrie Informatik! Möchten Sie uns einen Ausblick geben, wohin sich die Industrie Informatik GmbH in den nächsten Jahren entwickeln wird.

Wie bereits erwähnt, werden wir auch in Zukunft verstärkt auf Integration und Vernetzung setzen und unsere Position als zentralen Dreh- und Angelpunkt in der Fertigung stärken. Um den sich laufend verändernden Kunden- und Marktanforderungen auch in Zukunft in gewohnter Qualität gerecht zu werden, arbeiten wir derzeit auch an der Erweiterung unserer Vertriebskanäle. Dies betrifft in erster Linie den deutschsprachigen Raum, da dieser in vielerlei Hinsicht die industrielle Meisterklasse darstellt.

Seit 1.1.2019 zeichnet Mag. Bernd Steinbrenner als Chief Commercial Officer für Vertrieb & Marketing verantwortlich