Industrie Informatik Innovationstag 2019

Die vernetzte Welt der Fertigung

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Der Name der Event-Location ‘Spinnerei Traun’ war Programm und so sponnen wir einen roten Faden durch den Industrie Informatik Innovationstag. Beginnend mit einem organisatorischen Einblick in unser Haus durch CEO Markus Zalud, über die heiß ersehnte Keynote von Firmen-Mitgründer Thomas Krainz und CTO Bernhard Falkner, bis hin zum Resumee des Tages durch CCO Bernd Steinbrenner, wurde den mehr als 150 Gästen aus der gesamten DACH-Region so Einiges geboten.

Industrie Informatik und die Welt des Schiffsbaus

Zum Einstieg in das Tagesprogramm lieferte CEO Markus Zalud einen rundum Einblick in das Unternehmen und erklärte den Besuchern aus knapp 100 Unternehmen, wie man sich bei Industrie Informatik organisatorisch auf die aktuellen und künftigen Herausforderungen am MES-Markt – und darüber hinaus – einstellt. Mit der Verbreiterung der Mitarbeiterbasis und dem Fokus auf die strategische Entwicklung von Produkten und ‘strategischen Allianzen’ seien an dieser Stelle nur zwei der bisher umgesetzten Kernthemen genannt.

‘Leinen los’ hieß es direkt im Anschluss, als Michael Welp vom Mega-Kreuzfahrtschiff-Hersteller Meyer Werft in die digitale Welt des Schiffsbaus entführte und aufzeigte, welche integrative und wichtige Rolle cronetwork MES in diesem Zusammenhang spielt.

Mit ein paar Minuten Verspätung ging es dann in die erste Networking-Pause, bevor CTO Bernhard Falkner und Thomas Krainz, Industrie Informatik Mitgründer für die heiß erwartete Keynote die Bühne betraten und zum großen Wurf ausholten:

„Die Automatisierungspyramide wie wir sie heute kennen, wird sich nach und nach auflösen. Monolythische Softwaresysteme werden flexiblen Anwendungen, Prozessen und Mikroservices weichen. Unser Ziel ist es, all diese Bausteine zu koordinieren”, gestaltete Thomas Krainz den Einstieg in die Keynote. Dass man bei Industrie Informatik hier schon viel mehr als eine Vision im Köcher hat, zeigte direkt im Anschluss Bernhard Falkner. Unter Applaus präsentierte er die Zukunft der digitalen Fertigung bei Industrie Informatik:

cronetworld


Wir öffnen die Produktion in Richtung digitaler Welt

Der Begriff cronetworld vereint eine Vielzahl von Produktinnovationen wie zum Beispiel eine neu entwickelte Manufacturing Execution Platform (MEP). Zukunftstechnologien, Anwendungen, aber auch kundenseitige Eigenentwicklungen und Fremdprogramme können dadurch mit geringem Programmieraufwand vereint und ‚orchestriert‘ werden. Thomas Krainz zum Ende der Keynote hin: “Wir haben uns schon vor längerer Zeit für den ‘Best-of-Breed’-Ansatz in der künftigen Ausgestaltung unserer Produkte entschieden! Nicht alle Bausteine einer digitalen Fabrik müssen wir selber entwickeln und liefern!” Während shopfloornahe Anwendungen nach wie vor in der eigenen Softwareschmiede produziert werden, setzt man bei ‘Randanwendungen’ auf spezialisierte Partner und deren Know-how.

 

cronetwork und cronetworld im Zusammenspiel

In seinem Resumee zum Ende der Veranstaltung fasste Bernd Steinbrenner noch einmal wie folgt zusammen: “Mit cronetworld bieten wir den Usern nicht nur Produkte, sondern ganze Lösungswege – und zwar alles ‚made‘ bzw. ‚powered by‘ Industrie Informatik!“ Besonders hervorgehoben wurde auch immer wieder die Tatsache, dass man damit nicht die bestehende MES-Suite cronetwork ablösen werde, sondern diese vielmehr auch zukünftig um essentielle Module wie z.B. fertigungsbegleitender Qualitätssicherung erweitert. „Hier ist nach wie vor der Kern unserer Fertigungssoftware beheimatet – und das bleibt er auch. Weiters garantieren wir unseren durchwegs jungen Anwendern damit auch eine stabile Plattform, die auch in Zukunft releasesicher und modern die Aufgaben in der diskreten Fertigung im Standard abbilden kann. Mit cronetworld bieten wir unseren Usern darüber hinaus die Chance, die notwendigen Schritte in Richtung Individualisierung des Produkts, agiler Prozesstools und zeitnaher Integration in der digitalen Fertigung zu gehen.“

Ein spannendes Forschungsprojekt und interessante Fachvorträge

Bei der Gestaltung zukünftiger Produkte und Lösungen setzt man bei Industrie Informatik auch auf die Möglichkeiten der Forschung. Univ. Prof. Dr. Alfred Taudes von der Wirtschaftsuniversität Wien berichtete direkt nach der Mittagspause in einer launigen Bühnenshow über ein gemeinsames Forschungsprojekt mit Industrie Informatik und ausgewählten Kunden. Ziel dabei ist das Aufzeigen und Entwickeln von Optimierungspotenzialen in der Feinplanung dank ‘Predictive Analytics’, also vorausschauenden Analysen auf Basis künstlicher Intelligenz.

 

Umrandet wurde der Industrie Informatik Innovationstag von spannenden Fachvorträgen zu folgenden Themen:

  • MASCHINENANBINDUNG :: Der vernetzte Shopfloor
  • PERSONALZEIT :: Knotenpunkt Mensch
  • PLANUNG :: Informationsnetz Feinplanung
  • SYSTEMTECHNIK :: Kein Netz ohne Fäden
  • ENTWICKLUNGSPLATTFORM :: Das Spinnrad neuer Technologien
  • FERTIGUNGSBEGLEITENDE QUALITÄTSSICHERUNG :: Erweiterung der cronetwork Produktfamilie

 

Den Schlusspunkt unter einen gelungenen Innovationstag setzte jedoch ein anderer: Wirtschafts- und Forschungslandesrat für Oberösterreich, Markus Achleitner stattete unserem Event in der Spinnerei Traun ebenfalls einen Besuch ab und dankte dem Plenum für die täglich erbrachten Leistungen und verwies auf die Wirtschaftskraft des Industrie-Standortes Oberösterreich – nicht zuletzt aufgrund innovativer Unternehmen wie Industrie Informatik.

Der Industrie Informatik Innovationstag in Bildern