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Solution Design sichert Projekterfolg

Im Gespräch mit Markus Stollberger
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Die erfolgreiche Abwicklung von Projekten in der Software-Branche gleicht oftmals einem Drahtseilakt. Kundenanforderungen, Ressourcen und Erwartungshaltungen müssen mit technischen und organisatorischen Möglichkeiten in Einklang gebracht werden. Die Projekteinführungsstrategie kann über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Die steigende Komplexität in der modernen Industrie erfordert umfangreiches Expertenwissen und ausgeklügelte Konzepte zur erfolgreichen Realisierung von Softwareprojekten!

Dieser Aufgabe sind wir uns mit knapp 30 Jahren Branchenerfahrung sehr bewusst und so konzen­trieren wir uns auf die ideale Abstimmung unseres Projektvorgehens mit dem sogenannten Customer Lifecycle! Ein wichtiger Schritt dabei ist die Unterteilung in Phasen, die eng miteinander verknüpft sind und aufeinander aufbauen. Regelmäßige Statuskontrollen und Querchecks sollen einen maximalen Zielerfüllungsgrad sicherstellen und gegebenenfalls einen nötigen ‚Change-Request‘ aufdecken.

 

Die Architektur-Designphase

Markus Stollberger ist Head of Solution Design und war auch hauptverantwortlich für den Aufbau seiner neuen Abteilung. Er beschreibt die übergeordnete Aufgabe in der Designphase wie folgt: „Ich vergleiche das gerne mit der Arbeit eines Architekten beim Bau eines neuen Hauses! Am Beginn gilt es, die Anforderungen und Wünsche der Kunden zu konkretisieren und die eigenen Erfahrungen in den Entstehungsprozess einfließen zu lassen. Es werden Konzepte und Lösungen gemeinsam mit dem Kunden entwickelt. Noch bevor die nächste Bauphase beginnt, bzw. unsere Consulting-Mannschaft das Projekt weiter vorantreibt, tragen die Solution Designer die Verantwortung für einen vollständigen und umsetzungsreifen (Realisierungs-)Plan!“

Vereinfacht gesagt ist es das erklärte Ziel, dem Kunden sein Haus so zu designen, dass er weiß, wie es aussehen wird, welche Eigenleistungen er erbringen muss und er auch eine realistische Einschätzung über das erforderliche Budget und die Timeline bekommt. „Unsere User wollen verständlicherweise in frühen Projektphasen wissen, welche Aufwände auf sie zukommen werden. Für uns wiederum ist es wichtig, frühzeitig zu erkennen, welches Projektvolumen in welchen Bereichen zu leisten ist. Die Architektur-Designphase liefert zuverlässig und genau diese Informationen“, führt Stollberger weiter aus.

 

Am Anfang steht die Machbarkeitsanalyse

Bevor das Solution Design Team seine Arbeit aufnehmen kann, ist es auf wichtige Informationen von Seiten der Sales Consultants angewiesen. Diese evaluieren in einer sogenannten Machbarkeitsanalyse gemeinsam mit dem Kunden – und bereits in enger Abstimmung mit Project- und Solution Design – die Realisierungsfähigkeit der Anforderungen. Diese wichtigen Informationen sind die Basis für die weitere Arbeit im Projekt. Vor allem in dieser Phase ist auch der Kunde gefordert, wichtige Daten und Informationen zu liefern (zB in Form eines Lastenhefts), die für das Vorantreiben des Digitalisierungsprojektes notwendig sind.

Die Solution Designer betrachten nun, basierend auf den erhaltenen Informationen, das gesamte Systemumfeld beim Kunden (inkl. externer Anknüpfungspunkte, wie Lieferanten, Kunden, …) und verknüpfen diese mit den existierenden Lösungen in cronetwork. Auf diese Art und Weise entsteht eine Darstellung, die als Ausgangspunkt für ALLE weiteren Projektschritte dient. Hier wird klar definiert, welche Aufgaben cronetwork MES abdecken wird und welche nicht. Ein besonderes Augenmerk liegt hier auch auf einer durchgängigen Dokumentation über die einzelnen Phasen.
Markus Stollberger: „Der Abgleich aus Geschäftsprozessen und der Leistungsfähigkeit von cronetwork MES schafft ein klares Bild und sagt uns, wie wir unsere Lösungen bestmöglich in die Unternehmensprozesse beim Kunden eingliedern können! Unser Team besteht ausschließlich aus erfahrenen Kollegen, die ihre Projekterfahrung hier bestens ausspielen können.“

 

Eine einheitliche Sprache, viele positive Effekte

Markus Stollberger sieht einen weiteren wichtigen Effekt in der Solution Design-Phase: „Kunden sind vor allem im Software-Auswahlprozess mit einer Vielzahl potenzieller Lieferanten in Kontakt. Dementsprechend bunt wird das Konglomerat an Informationen, Begrifflichkeiten und Produktdarstellungen. Das kann die Kommunikation im Projekt zusätzlich erschweren. Wir sorgen dafür, dass untereinander eine einheitliche, verständliche Sprache gesprochen wird!“

 

To see is to believe

Wenn nun alle Informationen gesammelt und konsolidiert wurden, das Gesamtzusammenspiel zwischen Unternehmensprozessen und Softwareprodukten klar ist und man den Abdeckungsgrad der Standardlösung kennt, entsteht auf dieser Basis das ‚Big-Picture‘ in Form eines Grobpflichtenheftes! Dieses wird zum Abschluss der Solution Design-Phase an die jeweils Modul-Verantwortlichen Mitarbeiter übergeben, die in der Feinspezifikationsphase gemeinsam mit dem Kunden in die Tiefe gehen und schlussendlich das Projekt realisieren. Auch hier unterliegt der Projektfortschritt einer ständigen Kontrolle hinsichtlich Zielerreichung, um ehestmöglich auf eventuelle Änderungen aufmerksam zu werden und gegebenenfalls gegenlenken zu können.

Zusätzlich zum Grobpflichtenheft bieten wir die Erstellung eines Software-Prototypen an, der die theoretischen und schriftlichen Inhalte visualisiert und dem Kunden bereits ein realistisches Bild der künftigen Lösung zeigt. Dieser Prototyp kann entweder auf „Demo-Daten“ basieren oder aber mit Echt-Informationen aus dem laufenden Betrieb des Kunden erstellt werden. Unter dem Motto ‚to see is to believe‘ können sich User mit der Lösung vertraut machen. Auf diese Art und Weise können erneut Erwartungshaltungen abgefragt und gegebenenfalls adaptiert werden, um sich nicht in Sackgassen zu begeben. Der Prototyp eignet sich auch ideal für interne Projekt-Marketingzwecke.

Markus Stollberger abschließend: „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass durch das Zusammenspiel zwischen Grobpflichtenheft und Prototyp die Anforderungen der Kunden mit unseren Lösungen am besten abgeglichen werden können!“

Der Abgleich aus Geschäftsprozessen und der Leistungsfähigkeit von cronetwork MES schafft ein klares Bild, wie die Softwarelösungen bestmöglich in die Unternehmensprozesse beim Kunden eingliedert werden können.

Die erfolgreiche Abwicklung von Projekten in der Software-Branche gleicht oftmals einem Drahtseilakt. Kundenanforderungen, Ressourcen und Erwartungshaltungen müssen mit technischen und organisatorischen Möglichkeiten in Einklang gebracht werden.